Aktionen und Veranstaltungen des Frühförderteams

Das Frühförderteam bietet interessante Aktivitäten für Eltern, Erzieherinnen und Kinder an.


Unsere Aktionen

Berichte von weiteren Aktionen und Veranstaltungen finden Sie in unserem Archiv.


Erzieherinnen-Fortbildung 16.10.2017

Fortbildung für Erzieher und Erzieherinnen an der Irisschule

Ein sehbeeinträchtigtes oder blindes Kind besucht unsere Kita – wie können wir es im Kita-Alltag gut unterstützen? Worauf sollten wir achten? Wie können wir Spielmaterial so anpassen, dass das Kind gleichberechtigt mitspielen kann?

Beispiele und Anregungen für den Alltag

Diese und viele weitere Fragen stellten sich mehr als 40 Erzieherinnen aus dem gesamten Münsterland im Rahmen der ganztägigen Fortbildung „Sehgeschädigte Kinder – Sehentwicklung und Fördermöglichkeiten in der Frühförderung“,  die am Montag, den 16.10.2017 in den Räumen der Irisschule unter Leitung des Frühförder-Teams stattfand.

Das Frühförderteam hatte viele Beispiele und Anregungen für die Erzieherinnen zu den unterschiedlichsten Themenbereichen zusammengestellt.

Bastelversuche unter Simulationsbrillen

Nach einer kurzen theoretischen Einführung hatten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen mit Hilfe von Simulationsbrillen und Augenbinden selbst zu erfahren, was es bedeutet, unter beeinträchtigten Sehbedingungen den Kita-Alltag zu meistern.

Das genaue Ausmalen, Ausschneiden und Aufkleben ist mit einer Sehbehinderung meist gar nicht so leicht. Dass u.a. starke Kontraste und eine gute Ausleuchtung des Arbeitsplatzes hilfreich sein können, lernten die Erzieherinnen bei ihren Selbstversuchen unter den Simulationsbrillen.

Sind diese Spiele tauglich?

So konnte beispielsweise das Frühstücken unter anderen Sehbedingungen ausprobiert werden – ein Brot schmieren und etwas zu trinken eingießen unter der Simulationsbrille waren neue Erfahrungen, die zum Austausch anregten und viele Aha-Erlebnisse hervorriefen, die zum besseren Verständnis des beeinträchtigten Kindes führten.

Ob Spiele wirklich auch für sehbehinderte oder blinde Kinder geeignet sind, fanden die Erzieherinnen mit den Simulationsbrillen schnell heraus.

Auch der Austausch untereinander kam nicht zu kurz.

Auch beim Balancieren und Ballwerfen, auf einem Langstock-Parcours, beim Basteln, Malen und in verschiedenen Spielsituationen  erlebten die Teilnehmenden am eigenen Leib die Anstrengung und das hohe Maß an Konzentration,  welches sehbeeinträchtigte Kinder aufbringen müssen, um ihren Alltag in der Kita gut zu bewältigen.  Motiviert und engagiert waren alle bei der Sache und nutzten nebenbei die Gelegenheit zum intensiven Austausch mit den Fachkolleginnen.

Nach einer Stärkung in der Mittagspause gab es die Möglichkeit, sich über geeignetes Spielmaterial und Bücher zu informieren, bevor der Tag mit einem kurzen Film und der Gestaltung eines Bastelangebotes endete.

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Elternfortbildung am 13.10.2017

Fortbildung für Eltern eines sehbehinderten Kindes

„Herzlich Willkommen in der Irisschule!“ hieß es am Freitag, den 13. Oktober 2017 für ca. 20 Eltern und Großeltern, die sich zur jährlich stattfindenden halbtägigen Fortbildung des Frühförderteams „Mit den Augen der Kinder sehen“ angemeldet hatten. Neben dem Austausch und gegenseitigen Kennenlernen standen hier vor allem die Selbsterfahrung und die Frage: „Wie ist es für mein Kind/Enkelkind, mit einer Sehbeeinträchtigung aufzuwachsen?“ im Mittelpunkt.

An die Simulationsbrillen muss sich erst gewöhnt werden

Nach zum Teil längerer Anreise aus dem gesamten Münsterland hatten am Morgen zunächst alle die Möglichkeit, sich bei einer Tasse Kaffee und Keksen zu stärken, bevor mit einer Vorstellung der Schule und einem kurzen theoretischen Vortrag über den Aufbau des Auges der inhaltliche Teil der Veranstaltung begann. Anschließend hatten alle Teilnehmenden die Gelegenheit, sich an verschiedenen Stationen in die Sehbeeinträchtigung ihres Kindes einzufühlen.

Einige Schwierigkeiten und Ängste der Kinder wurden unter den Simulationsbrillen leichter nachvollziehbarer.

Beim Malen, Basteln, Frühstücken und Sporteln konnten mit Hilfe von Simulationsbrillen vielen neue Erfahrungen gemacht werden, die von „Oh je, das ist ja wirklich schwierig!“ bis zu „Toll das geht ja doch!“ reichten.

Ausstellungstisch mit anregenden Spiel- und Fördermöglichkeiten

Auch eine Ausstellung mit Spielmaterialien, Büchern und Materialien zur visuellen Stimulation war aufgebaut und wurde von den Mitarbeiterinnen der Frühförderung vorgestellt. Nebenbei wurden viele Fragen geklärt und auch Tipps für den Alltag, für geeignetes Spielmaterial und mögliche Weihnachtsgeschenke gegeben. Gleichzeitig nutzten die Eltern die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich kennenzulernen.

Auch die jüngsten Gäste haben sich sichtlich bei uns in Münster wohl gefühlt.

Der Vormittag schloss mit einem Film über die Bedeutung einer Sehbeeinträchtigung im Baby- und Kleinkindalter sowie einer Abschlussrunde, bevor am Mittag alle gut informiert und um viele Erfahrungen reicher wieder zurück in den Alltag nach Hause aufbrachen.

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Sommerfest der Frühförderung am 7.7.2017

Besuch auf dem Eikel-Hof

Am 7. Juli, dem vorletzten Freitag vor den Sommerferien, fand wieder unser alljährliches Sommerfest der Frühförderung auf dem Bauernhof der Familie Eikel in Everswinkel statt.

Insgesamt 13 Frühförderfamilien trafen sich mit dem Frühförder-Team bei herrlichstem Sommerwetter, um einen schönen Nachmittag auf dem Bauernhof zu verbringen und einander immer besser kennen zu lernen.

Erwärmung am Schwungtuch

Nachdem alle Familien nach teilweise langen Anfahrten gut angekommen waren und sich mit Kaffee, Wasser und Keksen gestärkt hatten, begann der Nachmittag mit einer Sing- und Spielrunde mit dem Schwungtuch, bei der alle schon einmal richtig in Bewegung kamen.

Spaß mit Knete

Anschließend gab es für die Kinder viele verschiedene Spielangebote, angefangen beim Kneten und Malen bis hin zum Trampolinspringen und Toben im Garten.

Ausritt auf Helli

Ein Highlight war wieder das Ponyreiten auf Helli und auch das kleine Minipony Heidi wurde begeistert gestriegelt und gepflegt. Auch auf dem Trecker-Anhänger von Herrn Eikel nahmen Kinder, Eltern und Kolleginnen gerne Platz und ließen sich eine Runde über das Feld fahren.

Wasserspiele

Viel Spaß hatten bei dem heißen Wetter natürlich alle beim Planschen und Spielen mit Wasser!

Die Eltern nutzten derweil die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Beim abschließenden Grillen konnten sich alle dann noch einmal kräftig stärken, bevor es zufrieden und müde auf den Heimweg ging. Alle waren sich einig: Das war ein toller Nachmittag!

Wir sagen noch einmal ganz herzlichen Dank an Familie Eikel, die uns dafür wieder Hof und Garten zur Verfügung gestellt hat und freuen uns schon auf’s nächste Sommerfest!

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Albinismus-Treffen Mai 2017

Albinismus-Treffen in der Irisschule

Am 12. Mai 2017 fand in der Irisschule unser erstes  Treffen mit Familien statt, die von Albinismus betroffen sind. Im strömenden Regen fanden neun Familien den Weg nach Münster: das jüngste betroffene Kind war acht Monate alt, das älteste zwölf Jahre.

Schwungtuchspiele in der Aula

In der Aula wurden die nassen Gäste mit Getränken und kleinen Snacks begrüßt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde mit Liedern und Schwungtuchspielen durften sich die Kinder für verschiedene Spiel- und Bastelangebote entscheiden: 

Die Kinder hatten viel Freude beim Malen, anfertigen von Schüttelgläsern, bei Angelspielen, beim Dosenwerfen, Kegeln, Fußball spielen und dem Fahrzeugparcours auf dem Schulhof. Besondere Freude bereitete auch die Schatzsuche in der Sandkiste!

Für die jüngsten Kinder gab es ein angemessenes Spielangebot im Frühförderraum: Bällebad, Little Room, Resonanzboden, Lichtkoffer, Wippen, Tast- und Fühlangebote, Spiellieder und was der Raum sonst noch zu bieten hat!

Anschauungsmaterial aus dem gemeinsamen Lernen

Judith Schulz und Annette Kolbert aus dem GL Team haben den Nachmittag tatkräftig unterstützt und Möglichkeiten der Förderung an der allgemeinen Schule vorgestellt. 

Währenddessen hatten die Eltern bei Kaffee und Kuchen die nötige Ruhe und Zeit, sich gegenseitig kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. 

Frau Schweers von der Selbsthilfegruppe NOAH

Frau Schweers aus Bremen berichtete dabei von der Selbsthilfegruppe NOAH und stand den Eltern als selbst betroffene junge Frau als Ansprechpartnerin bei Fragen zur Verfügung. 

Zum gemeinsamen Abschluss trafen sich alle Familien bei strahlendem Sonnenschein auf dem Schulhof und wurden mit Seifenblasen in das Wochenende verabschiedet. 

Alle waren sich einig: Wir wollen eine Wiederholung!

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Katarakt Treffen 2017

Austauschmöglichkeit für Eltern von Kindern mit Katarakt (grauem Star)

Erstmalig lud das Frühförderteam alle Eltern von Kindern mit Katarakt von 15.30-18.00 Uhr in die Räumlichkeiten der Irisschule ein, um einen näheren Kontakt der Eltern zueinander herzustellen und einen Austausch untereinander in Gang zu setzen.

„Wir woll´n uns begrüßen und machen das so, hallo, hallo!“. Nach einigen Liedern zur Begrüßung begann eine kurze Vorstellungsrunde in der Aula. Trotz des schlechten Wetters hatten sich 5 Familien mit insgesamt 10 Kindern auf den Weg nach Münster gemacht. Alle Familien steckten kleine Fähnchen in eine Karte des Münsterlandes (Einzugsgebiet der Irisschule), um die Wohnortnähe der Teilnehmer zu visualisieren.

Beim Auf- und Niederschwingen des großen Schwungtuches mit vielen Bällen kamen alle ins schwitzen und flitzen.

Bei Kaffee und Kuchen entstand eine gemütliche Runde, in der die Eltern schnell ins Gespräch kamen und sich über gemachte Erfahrungen mit Ärzten, Hilfsmitteln und Therapiemöglichkeiten austauschten.

Währenddessen spielten die jüngeren Kinder im Frühförderraum in der Nähe ihrer Eltern und die älteren Kinder kneteten Brötchenteig in der Aula unter Anleitung einer Frühförderlehrerin. Es konnte gemalt werden, es wurden Tore geschossen und Bobbycar-Rennen gefahren, so dass alle Kinder schnell miteinander ins Spiel kamen.

Beim Abschlusskreis sangen alle nochmal engagiert mit und es gab ein positives Feedback von den Eltern für den rundum gelungenen Nachmittag.

Bestimmt werden sich einige Eltern nun auch privat treffen und austauschen.

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