Kursberichte im Gemeinsamen Lernen der Irisschule


Veranstaltungen des GL-Teams

Berichte von weiteren Aktionen und Veranstaltungen finden Sie in unserem Archiv.


Robotik-Schülerlabor 2017

Ein galaktischer Tag im Robotik-Schülerlabor an der Irisschule

Einige Wochen mussten unsere Schülerinnen und Schüler auf den spannenden Tag im Robotik-Schülerlabor warten, der einen Ausflug aus den Gebäuden der Technischen Hochschule in Aachen in die Irisschule Münster unternahm. Ob sich das Warten gelohnt hat? Das erfahrt ihr nun…

Nicht nur der Tag an sich, auch die Zeit des Wartens brachte viel Spannung und Aufregung mit sich, weil kaum einer wusste, was genau auf sie und ihn wartete. Nachdem wir Lehrerinnen und Lehrer es auch auf mehrfache neugierige Fragen hin geschafft hatten, im Vorfeld nichts zu verraten – puh, schwierige Aufgabe –, wurden um 10.30 Uhr eines Donnerstages des Novembers 2017 die ersten Schülerinnen und Schüler im Schulhaus empfangen. Einige von ihnen zum ersten Mal im Schulhaus der Irisschule stehend, wurden sie in den Computerraum ins Obergeschoss der Schule gelotst.

Die diesjährigen Robotik-Schülerlaborantinnen und -laboranten

Während die „Robotik-Crew“ aus Aachen dort noch die letzten Vorbereitungen traf, wurden bei so vielen Computern, Laptops und Kisten mit Bausätzen sowie Technikteilen bereits an dieser Stelle die neugierigen Augen der empfangenen Schülerinnen und Schüler riesengroß. Was könnte heute nur auf sie warten? Sie? Mädchen und Jungen der 1. bis 6. Klasse, manch einer mit langer Anreise aus Bocholt, einer unter ihnen aus der direkten, also fußläufigen Nachbarschaft der Irisschule, also: eine bunt gemischte und spaßige Truppe!

Los ging es dann relativ zügig mit einer kleinen Einführung in die Theorie der Robotik-Welt: Was ist ein Roboter? Welche Arten von Robotern gibt es? Was bedeutet „programmieren“? Und was ist überhaupt eine Programmierschleife? Hat das was mit der Schleife zu tun, die wir täglich an unseren Schuhen binden? Nein, so ein Quatsch – natürlich nicht!

Nachdem in der Theorie-Phase die angehenden Robotik-Experten immer mehr Wissen aufsaugten, ging es dann so langsam ans Zusammenbauen der unterschiedlichen Roboter. Von den Jüngeren in der Gruppe wurde aus Lego ein fürchterlich gefräßiges und doch liebenswertes Krokodil erschaffen. Auf den Namen „Komdo“ getauft lernte es im Laufe der Programmierphase das Zuschnappen, wenn ein menschlicher Finger nahte, das Brüllen wie ein Löwe und manchmal entzischte Komdo auch ein ganz schön freches Wort. Aber zum Programmieren an späterer Stelle mehr...

Für die etwas ältere Schülerinnen- und Schülerfraktion gab es kompliziertere Bausätze, unter anderem mit fahrbarem Untersatz. Da musste man schon genau nach Anleitung arbeiten, denn: Nur ein Fehler und der Roboter wollte nicht so wie wir wollten!

Das Zusammenbauen verlief zwar erfolgreich, doch fleißige Robotik-Bastler müssen auch einmal eine Pause einlegen, um den knurrenden Magen zu füllen und so ging es ab in die Mittagspause, um den mitgebrachten Snack zu verschlingen und frische Luft auf dem Schulhof zu schnappen.

Durch die Pause gestärkt starteten wir dann in die besonders aufregende Phase des Tages – es ging ans Programmieren. Nachdem die vier jungen Herren von der Technischen Hochschule Aachen erklärt hatten, wie am Computer eine Programmierung geschrieben wird, waren der Kreativität keinerlei Grenzen mehr gesetzt. Und so fingen die Roboter an, vorwärts und rückwärts, scharfe und weite Kurven zu fahren, Geräusche zu machen, mit einem eingebauten Sensor haargenau an einer auf dem Boden befestigten Zickzacklinie entlang zu düsen und und und...

Mit dem Sensor die Zickzacklinie entlang

Zum Ende hin waren die Schülerinnen und Schüler bereits so fit im Programmieren, dass die Roboter Hindernisse am Boden erfassten und folglich umfahren konnten. Intelligente Wesen, die wir da zum Leben erweckt hatten! Die Roboter flitzten gemeinsam mit der Schülerinnen- und Schülerschar durch das Obergeschoss der Irisschule und man hatte das Gefühl, dass die kleinen Roboter sich einen Platz im Herzen der Kinder und Jugendlichen erobert hatten. Behutsam wurden sie immer wieder mit neuen Programmierungen bestückt und im Anschluss ausprobiert, überarbeitet und in der Programmierung perfektioniert.

Die vier netten Studenten der Technischen Hochschule Aachen beglückten uns mit einem wirklich spannenden Tag mit enorm viel Spiel, Spaß und Spannung – ein Tag an dem eifrig gebastelt, gebaut, ausprobiert und gelernt wurde. Dafür möchten wir uns besonders herzlich bedanken! In der Hoffnung, dass das Robotik-Schülerlabor auch im nächsten Schuljahr einen Ausflug nach Münster wagt, sagen wir in voller Vorfreude: Auf Wiedersehen!

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Zirkuszelt-Aufbau auf dem Schulhof

Sommer-Ferienaktionstag 2017

Vom Zirkusdirektor bis zur Seiltänzerin

„Mangege frei!“, so erklang es in der Irisschule für die anwesenden Schüler und GL-Lehrer am 29. August, dem Tag vor dem offiziellen Schulbeginn.

Alles war vorbereitet für einen fröhlichen und bewegungsfreudigen Zirkustag. Nachdem das Schwungtuch auf dem Schulhof zum Zirkuszelt geworden war, ging es für alle erst einmal in die Sporthalle.

Die Aufteilung in die unterschiedlichen Gruppen war schnell vollzogen. Jedes Kind wusste gleich, wo es den Schwerpunkt als Zirkusartist setzen wollte.

Und so begannen die Proben für die Jongleure mit Frau Steinhoff-Kuttig und Frau Lutter übte sich mit den Seiltänzern in luftigen Höhen.

Raubtiere bei der Arbeit

Während die Clowns mit Frau Kolbert ihre Slapsticks einstudierten, wurden die Raubtiere von Frau Friemann gebändigt.

Bei der abschließenden Aufführung begrüßte Herr Fischer als Zirkusdirektor - stilecht mit Zylinder - alle Artisten.

Stärkung nach der Anstrengung

Schon zur Tradition geworden ist das gemeinsame Nudeln-Essen.

Am Ende waren sich alle einig: Der Zirkus „Irisani“ darf gerne noch einmal in eine weitere Spielzeit gehen.

Also am besten jetzt schon vormerken: Der nächste Ferienaktionstag findet am 5. Januar 2018 in der Irisschule statt.

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Kanu-Wochenende 2017

Mit dem Kanu auf der Werse

Am Wochenende vom 09.06.-11.06.2017 stürzten sich 6 Schülerinnen und Schüler sowie 3 Lehrkräfte der Irisschule in das erstmalig stattfindende Kanu-Wochenende.

Am Freitag trafen wir uns auf dem Gelände des Blindensportvereins, dessen Bootshaus und Gelände wir freundlicherweise nutzen durften. Zur Begrüßung gab es ein Stück Kuchen und die erste Gelegenheit einander zu beschnuppern. Anschließend wurde jede Hand gebraucht, um die Jurte und die weiteren Zelte aufzubauen.

Danach erfolgte eine Regeleinweisung von Herrn Fischer und eine Einführung in die Paddeltechnik durch Frau Schröder und Herrn Paschedag. Nach dem Theorieblock wurden endlich die Kanus zu Wasser gelassen und erste Paddel- und Steuerversuche unternommen. Das erste Boot teilten sich zunächst Milla, Amir und Réne. Im zweiten saßen Tim, Mathilda und Frau Schröder. Fürs Erste schlugen sich alle ganz gut und jeder erreichte wieder trockenen Fußes das Ufer.

Abends wurde noch gegrillt und bis spät in die Nacht erzählt und gelacht. An Schlafen war sowieso nicht zu denken, solange die Eurobahn noch unterwegs war und sich alle 20 Minuten durch ihr Signal ankündigte.

Am Samstag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück auf die große Tagestour. Mit zwei großen Kanadiern und zwei kleinen Einerkajaks machten wir uns auf den Weg.

Nach knapp zwei Stunden erreichten wir das Bootshaus des KVM und machten dort unsere Mittagspause. Frisch gestärkt ging es dann weiter bis zur Sudmühle, an der wir schließlich umkehren und den Rückweg antreten mussten. Am späten Nachmittag erreichten alle Bootsbesatzungen schließlich erfolgreich und trocken das Bootshaus des Blinden Wassersportvereins. Fast alle... Das Boot von Jan, Amir und Réne wurde plötzlich von zwei Lehrern angegriffen und kenterte schließlich zwei Meter vor dem Ziel!

Spät abends saßen wir alle noch zusammen, erzählten uns wahre und weniger wahre Geschichten und aßen dazu gegrillte Marshmallows am Lagerfeuer.

Am Sonntag nach dem Frühstück hieß es dann einpacken und Abschied nehmen. Der ein oder andere hat vermutlich in einer der nächsten Nächte an das schöne und teilweise auch nasse Wochenende zurückgedacht…

Es war super mit euch und wir freuen uns schon auf eine nächste Tour!

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Sommer-Aktionstag 2017

Sommer-Aktionstag an der Irisschule

Am Samstag, den 24. Juni 2017 war es soweit: An der Irisschule startete endlich der von uns heiß ersehnte und voller Motivation vorbereitete Sommer-Aktionstag, der unser Schulhaus auch am Wochenende mit ganz viel Leben füllen sollte. Rund 100 interessierte Gäste, darunter Schülerinnen und Schüler aus dem Gemeinsamen Lernen und dem Schulhaus sowie deren Eltern und Geschwister, durften wir bei uns im Münsteraner Norden empfangen und mit vielen unterschiedlichen Angeboten, Informationen und süßen Köstlichkeiten versorgen.

Nach unseren letzten Vorbereitungen am Morgen trafen um 10 Uhr bereits die ersten Gäste ein, die sich schnell auf die verschiedenen Angebote verteilten, denn: Im Schulhaus sowie der Turnhalle konnten die Schülerinnen und Schüler an einem vielfältigen Kursangebot teilnehmen. So konnten die Kreativen unter ihnen – ganz getreu dem Motto „handmade“ – bunt marmorierte Nagellack-Gläser, lustige Steintierchen, funkelnde und glitzernde Glückssteine bei Eva Bongartz und Uta de Byl sowie Punktschrift-Schlüsselanhänger oder Türklingelbeschriftungen mit Punktschrift bei Anne Dopheide und Ulrike Westerbarkey gestalten.

Schminkmarathon beim „Mädchentreff“ mit Annette Kolbert und Sabine Neubauer

Damit aber nicht genug: Auch das Kursangebot „Mädchentreff“ wartete mit überaus grandiosen Schminkkünsten und -ergebnissen auf: Giraffengesicht, Regenbogenaugen, Schmetterlinge, Eigenkreationen – es war alles dabei! Das Bemalen der Fingernägel gab es hier natürlich inklusive, egal ob in Eigenleistung – bei Bedarf unter dem Bildschirmlesegerät – oder im Rahmen eines Verwöhnprogramms durch die Kursleiterinnen Annette Kolbert und Sabine Neubauer. Die Plätze waren stets belegt und insofern freute sich hier eine jede, wenn einer der begehrten Plätze am Schminktisch frei wurde.

Die 1. Karate DO-Runde mit Sven Buick

Für die sportliche Fraktion unter den Gästen gab es ein herzliches Willkommen im Karate DO-Kurs, der in der Aula direkt am Eingang der Irisschule viele Schaulustige neugierig machte und anzog. Für die Teilnahme gab es keinerlei Altersbeschränkung und so erprobten sich hier Kinder der Primarstufe bis hin zu Jugendlichen aus der weiterführenden Schule unter der professionellen Leitung von Sven Buick aus dem Budozentrum Münster mit Unterstützung von Claudia Gödde. Der Kurs, der zu jedem Zeitpunkt des Vormittags einen Einstieg in die Übungen ermöglichte, erfreute sich großer Beliebtheit, so dass einige Schülerinnen und Schüler immer wieder in die Aula zurückkehrten, um dem Kurs beizuwohnen.

Probetraining Showdown

Weiter oben im Schulhaus brachte das Spiel an der Showdown-Platte, das von Céline Schröder betreut wurde, viele Gäste zum Staunen. Showdown kann als „Tischball“-Sport bezeichnet werden, der hauptsächlich von Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung ausgeübt wird, jedoch auch von Sehenden – wenngleich unter der Augenbinde – gespielt werden kann. Das Spiel mit den kleinen Holzschlägern und dem Kunststoffball auf der begrenzten Showdown-Platte wurde von Ida Hölscher und Klaus Hahn vom Blinden- und Sehbehindertenverein Westfalen e.V. mit einem spannenden und schnellen Spiel eröffnet. Nach und nach trauten sich immer mehr Schülerinnen und Schüler unter der Augenbinde an die Platte und sammelten hier sonach ihre ersten Erfahrungen mit der unfassbaren Schnelligkeit und Dynamik des Showdown-Spiels.

Schnuppertraining Torball

In der Turnhalle direkt neben dem Schulhaus wurden all diejenigen empfangen, die – entweder als Zuschauer, aber auch als aktiver Spieler – eine Einführung in das Torball-Spiel erhalten wollten. Zu Beginn standen unter der Leitung von Marcel Nagel und Thorsten Fischer einige ungewohnte Trockenübungen mit dem Klingelball an, die den jungen Spielerinnen und Spielern Körperbeherrschung, Konzentration und gutes Gehör abverlangten. Nachdem jeder die Spielregeln verstanden hatte und sich anhand der Trockenübungen mit der Spieltechnik vertraut machen konnte, starteten die Sportlerinnen und Sportler ins Spiel. Und genauso wie an der Showdown-Platte bedeutete dies wieder einmal: Augenbinden auf – fertig – los! Beide Durchgänge zur Einführung in das Spiel waren bis auf den letzten Platz belegt und damit habt ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, unsere Erwartungen vollends übertroffen! Da sind sicherlich einige grandiose Nachwuchstorballerinnen und -torballer unter euch…

Buntes Programm auf dem Schulhof

Vor dem Schulhaus der Irisschule konnten sich diejenigen Kinder vergnügen, die sich an der frischen Luft mit angenehmen Temperaturen am Pusten von XXL-Seifenblasen versuchen wollten. Schon nach einiger Zeit fegten die ersten riesigen Seifenblasen unserer Kollegin Corinna Steinhoff-Kuttig um die Ohren und ums Schulhaus – und: Wäre die Irisschule nicht so schön von sommergrünem hochgewachsenem Wurzelgewächs umgeben, so hätte der Wind eure Seifenblasen sicherlich bis nach Madagaskar getragen!

Auch die Roller und Dreiräder der Irisschule standen zur Verfügung, um flotte Runden auf dem Schulhof zu drehen oder den Seifenblasen hinterher zu jagen.

Neben so viel kreativem und sportlichem Spaß gab es aber auch jederzeit die Möglichkeit, es etwas ruhiger angehen zu lassen und demgemäß den Informationsstand zum Thema „Berufsvorbereitung“ aufzusuchen, um hier von Gisela Albers und Edgar Raufeisen mit allen möglichen Informationen gespeist zu werden und alle denkbaren Fragen, die den Schülerinnen und Schülern sowie Eltern auf der Seele brannten, los zu werden. Gleiches galt für den Informationsstand des Fördervereins, der von Sonja Weigl und Silke Rensmann den ganzen Vormittag über betreut wurde.

Ja, und wo man sich nur den Weg durch das Schulhaus suchte, entdeckte man bunte Stellwände mit den unterschiedlichsten Informationsplakaten zum breit gefächerten Kursangebot der Irisschule: Berufsvorbereitung, Elternaustauschabend, Ferien-Aktionstag der Grundschülerinnen und -schüler, iPad, Kanuwochenende, Karate DO, Mädchentreff, Punktschrift, Showdown und Torball.

Das Kuchenbuffet ist eröffnet!

Da nach so vielen Informationen, dem sportlichen Aktionismus und kreativen Austoben natürlich der Magen zu knurren beginnt, freute sich jeder der Anwesenden über eine süße und durstlöschende Stärkung im Café der Irisschule, das durch das Team des Schulhauses liebevoll bewirtschaftet wurde. Zwischen Möhrenkuchen und Schokomuffins, Kaffee und Apfelschorle entstand eine kleine Ruheoase, in der ein geselliger Austausch zwischen Eltern und Lehrkräften das gemütliche Essen und Trinken begleitete.

Markus Brinker mit seinem Vortrag zur „Kennzeichnungspflicht“

Als ob das alles noch nicht genug wäre, wurde der Sommer-Aktionstag  nach dem Kursangebot und der genüsslichen Stärkung durch einen sehr informativen Vortrag von Markus Brinker von der Rechtsberatungsgesellschaft des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e. V. (DBSV) abgerundet. Nachdem Herr Brinker den Zuhörerinnen und Zuhörern einen umfassenden Überblick über die Rechtslage im Hinblick auf die Kennzeichnung von sehbeeinträchtigen Menschen im Straßenverkehr verschaffte, schlossen große und kleine Fragen der Elternschaft an, die nochmals zeigten, wie viel Unsicherheit bezogen auf dieses spezielle Thema vorherrscht.

Mit einer kurzen Abschlussrede durch unseren Schulleiter Herrn Marko Hildmann wurde unser Sommer-Aktionstag 2017 abgerundet, so dass wir unsere Gäste um 14 Uhr munter und glücklich in das restliche Wochenende verabschieden durften.

Wir als Lehrkräfte der Irisschule haben uns sehr über das rege Interesse und die große Teilnahme an unserem Sommer-Aktionstag gefreut! Ein großer Dank geht  an alle fleißigen Helferinnen und Helfer, die dazu beigetragen haben, dass unser Sommer-Aktionstag zu etwas ganz Besonderem und einem wirklich großen Erfolg geworden ist.

Ein besonderer Dank gilt hier gewiss Markus Brinker, der für uns eine etwas längere Anreise auf sich genommen hat und uns kompetent mit wichtigen Informationen versorgt hat. Auch Sven Buick gilt besonderer Dank, denn er zog uns nicht zum ersten Mal mit seiner eindrücklichen Art in den Bann der Karate DO-Kunst. Ein weiterer Dank geht an Ida Hölscher und Klaus Hahn, die mit ihrer Leidenschaft für das Showdown-Spiel viele Gäste des Tages rundum begeistern konnten, sowie an Sonja Weigl und Silke Rensmann für das Engagement, mit dem liebevoll gestalteten Förderverein-Stand alle Interessierten jederzeit zu informieren.

Zu guter Letzt möchten wir uns natürlich auch bei euch und Ihnen, liebe Schülerinnen und Schüler und liebe Eltern, bedanken – ohne euch und Sie wäre der Tag keineswegs so bunt, lebendig, aufregend und spannend geworden!

Mit weiteren Eindrücken in der folgenden Bildergalerie verabschieden wir uns. Bis bald an der Irisschule!


Filmprojekt im Bennohaus

Bewerbungstraining mal etwas anders!

Am Samstag, 19.11.2016 trafen sich 12 Schülerinnen und Schüler von Regelschulen aus dem Gemeinsamen Lernen der Irisschule und aus dem Schulhaus der Irisschule zu einem besonderen Bewerbungstraining.

Die Medienexpertin Frau Frahling erklärt Grundlegendes zum Verhalten vor der Kamera

Ziel des Kurses für die Teilnehmer ab Jahrgang 8 war es, einen kurzen Bewerbungsfilm zu erstellen.

Im ersten Teil machten sie theaterpädagogische Übungen zu ihrer Körperhaltung, Mimik und Gestik

Theaterpädagogische Übungen zur Körperhaltung

Dabei haben die Schüler gelernt, eine aufrechte Körperhaltung einzunehmen um einen selbstbewussten Eindruck beim Bewerbungsgespräch – und an diesem Tag vor der Kamera - zu vermitteln.

Danach erarbeiteten die Teilnehmer in Kleingruppen ihre individuellen Bewerbungstexte.

Ausgehend von den Hobbies der Schüler haben sie ihre Stärken und Fähigkeiten ermittelt und im Text mit eingebaut.

Dann lernten sie ihre Texte für die Vorstellung vor der Kamera auswendig.

Florian und das Kamerateam beim Dreh

Anschließend wurde der Bewerbungsfilm mit verschiedenen Kameraeinstellungen gedreht,  aus denen von den drei Medienexpertinnen des Bennohauses das kurze Bewerbungsvideo geschnitten wurde.

Es gelang allen Teilnehmern, sich überzeugend und selbstsicher darzustellen, so dass sie einen guten Eindruck bei einem zukünftigen Arbeitgeber vermitteln werden.

Verständlicherweise waren die Schüler vor dem Dreh schon etwas aufgeregt, aber hinterher richtig stolz.

Die Schüler nutzten den Kurs, um sich intensiv untereinander über ihre bisherigen Erfahrungen mit Berufswahl und Bewerbungstraining auszutauschen.

Dieser Kurs zum Bewerbungstraining wurde initiiert und begleitet von den StuBOs der Irisschule Münster, Gisela Albers und Edgar Raufeisen.

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Telekom-Cup

Mit unserem Favoriten zum Sieg

Am 14.01.2017 folgten Finn vom St. Antoniusgymnasium Lüdinghausen, Jan von der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule Saerbeck, Maximilian von der Irisschule, Matthias von der Overbergschule Gronau, Frau Schröder und Herr Hildmann der Einladung der Telekom, den Telekom-Cup in der Esprit-Arena in Düsseldorf gemeinsam zu erleben.

Mit dem Zug sind Finn, Jan, Max, Frau Schröder und Herr Hildmann aus Münster nach Düsseldorf angereist, wo wir auf die Auszubildenden der Telekom getroffen sind. Mit ihnen haben wir uns paarweise zusammengetan und einander kennengelernt. Gemeinsam sind wir dann zum Stadion gefahren, wo Matthias und seine Eltern bereits freudig auf uns warteten.

In einem Bereich der Aufenthaltshallen durften wir zunächst selbst auf einem kleinen Feld mit verbundenen Augen einen Klingelball ins Tor schießen. Auf dem Weg dorthin mussten wir den Ball jedoch erst mit dem Fuß um Slalomstangen spielen. Netterweise haben wir Hilfe bekommen von Spielern der Blindenfußball-Nationalmannschaft, die uns die notwendigen Kommandos zugesprochen haben. So wussten wir in welche Richtung wir gehen und spielen mussten.

Mit einem Getränk gestärkt, durften wir zu unseren heißersehnten Plätzen in die Arena. Wir stellten fest, dass wir enorm gute Plätze hatten und freuten uns sehr. Vor Spielanpfiff wurden die Kopfhörer an die Schüler und die Augenbinden und Kopfhörer an die Auszubildende der Telekom verteilt. Alle ließen die Spiele unter diesen veränderten Bedingungen auf sich wirken und tauschten sich in den Pausen über das Erlebte und die Eindrücke aus.

Die folgenden beispielhaften Äußerungen machen gemeinsame aber auch unterschiedliche Empfindungen deutlich:

  • "Die Blindenreportage hat das Spiel einwandfrei wiedergegeben"
  • „Alles wurde gut wiedergegeben und sehr detailliert beschrieben."
  • "Trotz Brille wusste ich wo sich die Spieler befinden und was aus dem Spielfeld passiert. Ohne Augenbinde war die Blindenreportage auch eine gute zusätzliche Unterstützung.“
  • "Die Blindenreportage war eine gelungene Ergänzung zur Beobachtung. Diese Version gefiel mir besser als die übliche Radioberichterstattung. Sie war weniger emotional und auf die sachlichen Details konzentriert. Das gefiel mir sehr gut."
  • "Die Blindenreportage war für mich eine neue und interessante Erfahrung und habe sie mit der Augenbinde auf mich wirken lassen. Da ich nicht sonderlich fußballversiert bin, war ich auch nicht mit den Namen der Spieler vertraut, so dass ich manchmal nicht genau wusste, welche Mannschaft nun eigentlich den Ball hat. Ich habe den Spielverlauf auf eine für mich neue Art mitverfolgt, da ich bislang meinen Fokus auf visuelle Reize gelegt hatte. So wurde mir unter der Augenbinde deutlich, dass für mich die Informationen, wie der Ball getroffen wurde, also mit welcher Fußstellung bei welcher Körperhaltung der Ball getroffen wurde, völlig fehlten. Auch fehlte mir die Wahrnehmung der Emotionen der Spieler. Hätte ich all diese Informationen jedoch über die Reportage erhalten, so hätte ich das Spielgeschehen gar nicht erfassen können, weil die Informationen in ihrer Masse zu umfangreich und keine Echtzeitübertragung mehr möglich geworden wäre."
  • „Die Reportage gibt das Spiel sehr gut wieder. Ich musste jedoch immer wieder Pausen machen und die Augenbinde abnehmen, da mich die Konzentration auf den Hörsinn schnell ermüdet und mir Kopfschmerzen bereitet hat.“

Wir waren uns absolut einig darüber, dass eine Blindenreportage sehr hohe Anforderungen an den Reporter stellt, und äußerten uns sehr wertschätzend und mit großer Hochachtung über diese Leistung.

Glücklich mit dem Turnierausgang fuhren dann alle nach Hause. Jan kuschelte sich in seinen Fanschal und schwärmte: "Ohne meinen Bayernschal kann ich nicht mehr leben." Auch Finn liebäugelte mit seinem neuen Schal. Herr Hildmann hat nun auch einen weiteren Schal :-)

Wir bedanken uns bei der Telekom und der Eventorganisation „Do It!“ aus Düsseldorf für dieses schöne Gemeinschafts-Erlebnis!

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Ferienaktionstag

„Schneereich“ gegen „Winterland“

Unser Ferienaktionstag findet jeweils am letzten Werktag der Weihnachts- und Sommerferien statt.

Nach einer kurzen Kennenlernrunde haben wir gemeinsam gefrühstückt. In der Turnhalle bildeten wir anschießend zwei Teams („Schneereich“ und „Winterland“), die in vier olympischen Disziplinen gegeneinander antraten. Nach einem kurzen Aufwärmspiel begann der Wettkampf an den Stationen „Schneeballzielwerfen“, „Skispringen“, „Biathlon“ und „Eishockey“. Die ersten beiden Disziplinen gewann das Team „Winterland“, das Team „Schneereich“ holte jedoch auf, so dass am Ende Gleichstand herrschte. Mit einem mittäglichen Festmahl schlossen wir die Olympischen Winterspiele ab.

Die Kinder freuen sich schon auf die Fortsetzung im Sommer!

Weitere tolle Eindrücke unseres Tages erhalten Sie in der folgenden Fotogalerie.

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