Team und Konzept des Gemeinsamen Lernens


Informationen zu unserer Arbeit


Unser Team

In den letzten Jahren ist das Team des Gemeinsamen Lernens an der Irisschule in Münster stetig gewachsen. Im vergangenen wie auch im aktuellen Schuljahr 2017/18 arbeiteten bzw. arbeiten insgesamt 16 Lehrkräfte der Irisschule in diesem Team.

Das GL-Team der Irisschule:
von hinten links: Annette Kolbert, Sabine Neubauer, Anne Dopheide, Matthias Paschedag, Céline Schröder, Judith Schulz, Christina Woelke, Ulrike Westerbarkey

von vorne links: Ralph Posingies, Theresa Friemann, Edgar Raufeisen, Claudia Gödde, Corinna Steinhoff-Kuttig, Thorsten Fischer, Gisela Albers, Anne Lutter

All unsere Lehrkräfte im Team des Gemeinsamen Lernens sind im Bereich der Sonder- bzw. Förderschulpädagogik ausgebildet und u.a. auf den Förderschwerpunkt Sehen (Blinden- und Sehbehindertenpädagogik) spezialisiert.

Aktuell werden über 130 Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf im Förderschwerpunkt Sehen von uns im Gemeinsamen Lernen begleitet, beraten und unterstützt.


Wege zum Gemeinsamen Lernen

Wenn bei einem Kind sonderpädgagogischer Förderbedarf im Förderschwerpunkt Sehen festgestellt ist, können die Eltern, wie in § 20 (7) SchulG vorgesehen, einen Antrag auf Unterrichtung im Gemeinsamen Lernen stellen. Die Schulaufsicht entscheidet über diesen Antrag und legt nach Absprache mit dem Schulträger die allgemeine Schule als Förderort fest, wenn die sächlichen und personellen Voraussetzungen gegeben sind.

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Unser Arbeitsfeld

Schülerinnen und Schüler, die eine allgemeine Schule wohnortnah besuchen und Anspruch auf sonderpädagogische Unterstützung im Förderschwerpunkt Sehen haben, werden von Lehrkräften für sonderpädagogische Förderung im Förderschwerpunkt Sehen begleitet, beraten und unterstützt. Solch ein sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf wird bei jenen Kindern und Jugendlichen festgestellt, bei denen eine Sehschädigung und/oder CVI vorliegt bzw. vorliegen.

Die Beratung erhalten aber natürlich nicht nur die Kinder und Jugendlichen selbst, sondern auch deren jeweilige Lebens- und Schulumfelder, so dass zudem Eltern und Lehrkräfte vor Ort eine Unterstützung bezogen auf alle Belange, die sich direkt und indirekt aus der Sehschädigung und/oder CVI ergeben, erhalten.

Der Vorteil einer wohnortnahen Beschulung liegt einerseits im Wegfall evtl. langer Anfahrtswege an die Irisschule in Münster, andererseits im Kontakt zu Gleichaltrigen vor Ort. Den Aufbau und Erhalt eines solchen sozialen Netzwerkes in der direkten Lern- und Wohnumgebung eines jeden Kindes und Jugendlichen erachten wir als besonders wichtig für die soziale und emotionale Entwicklung eines Heranwachsenden. Dies wird durch die Beschulung vor Ort ermöglicht, unterstützt und gefördert.

Schülerinnen und Schüler mit Sehschädigung und/oder CVI können bei entsprechender Eignung alle Schulformen besuchen:

  • Grundschulen
  • Hauptschulen
  • Realschulen
  • Gymnasien
  • Gesamtschulen
  • Sekundarschulen
  • Berufsbildende Schulen
  • Private Ersatzschulen
  • Förderschulen (nur Beratung)

Neben den Aufgabenfeldern der Begleitung, Beratung und Unterstützung bieten wir als Team des Gemeinsamen Lernens ein abwechslungsreiches und spezielles Kursprogramm für unsere Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte vor Ort an. Dabei stehen die Bedürfnisse genannter Personen im Mittelpunkt.

Ziel unseres Kursprogramms für die Schülerinnen und Schüler ist es, den so wichtigen Peergroup-Austausch bezogen auf die Sehschädigung und/oder CVI – eingebettet in gemeinsame Aktionen – zu ermöglichen sowie sehgeschädigtenspezifische Inhalte im Hinblick auf das so genannte Spezifische Curriculum zu vermitteln und zu fördern.

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Einzugsbereich

Die Lehrkräfte der Irisschule sind für all diejenigen Schülerinnen und Schüler mit Sehschädigung und/oder CVI im Gemeinsamen Lernen zuständig, die im entsprechenden Einzugsbereich innerhalb der Bezirksregierung Münster unterrichtet werden.

Dieser Einzugsbereich reicht im Norden bis nach Hopsten, der westliche Zipfel wird durch Ennigerloh markiert, im Süden bildet Selm die Grenze und im Westen geht der Einzugsbereich bis zur niederländischen Grenze nach Isselburg raus.

Einen Überblick über den Einzugsbereich der Irisschule gibt Ihnen der gelbe Bereich in der folgenden Grafik:

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Konzept

Das gemeinsame Lernen zielt ab auf eine sonderpädagogische Förderung blinder und sehbehinderter Schüler an allgemeinen Schulen. Dabei steht die schulische und soziale Integration im wohnortnahen Umfeld im Vordergrund.

Die Beratung und Unterstützung sehbehinderter Schüler wird durch die Irisschule seit 20 Jahren durchgeführt.

Für mehr Informationen können Sie hier das Konzept unser Konzept des Gemeinsemen Lernens herunterladen:

GL-Konzept der Irisschule

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