Fortbildungen im europäischen Ausland


Inhaltsverzeichnis


Antrag genehmigt

Mit ERASMUS zu Fortbildungen ins europäische Ausland – Pädagogischer Austauschdienst genehmigt Antrag der Schule

Neben dem Wandel der Irisschule als Institution, hat sich vor allem der persönliche Berufsalltag der Kolleginnen und Kollegen in den letzten Jahren verändert. Dies brachte neue Herausforderungen für alle Lehrkräfte in den Bereichen Frühförderung, Gemeinsames Lernen und Unterricht am Schulstandort in Münster mit sich. Um die Entwicklung auch weiterhin aktiv mitgestalten zu können, ist eine ständige Auseinandersetzung mit inhaltlichen Überlegungen und neuen Organisationsformen nötig, aber auch der spezifische Blick auf eine veränderte Berufsrolle verbunden mit einer gelingenden Gesundheitsvorsorge. In den Focus kommen dabei vor allem Einrichtungen und Institutionen in Ländern, die im Bereich der Inklusion und der Sehgeschädigtenpädagogik als wegweisend gelten und über eine größere Erfahrung verfügen. Das ist der vielzitierte Blick über den Tellerrand hinaus.

Eine gute Chance diese Einrichtungen kennenzulernen, bietet das Fortbildungsprogramm „ERASMUS+ Schule in Europa gestalten“ der Kultusministerkonferenz von Deutschland. Dazu hat das Kollegium am Anfang des Jahres einen umfangreichen Antrag gestellt und den Fortbildungsbedarf sowie die Ziele für ein entsprechendes Austauschprojekt formuliert:

  • Auseinandersetzung mit der veränderten Berufsrolle von Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen
  • Kennenlernen von Best-Practice-Beispielen, institutionellen Rahmenbedingungen und Peer-Group-Angeboten in inklusionserfahrenen Ländern
  • Sammlung von Einblicken in organisatorische und institutionelle Modelle von inklusiv arbeitenden Schulen sowie
  • der Austausch über neue Lehr- und Lernmethoden für sehgeschädigte Kinder insbesondere über das sogenannte Spezifische Curriculum.

Dieser Antrag wurde nun durch den Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz genehmigt. In der Begründung heißt es dazu u.a.: „Der Antrag zeigt eine sorgfältige Analyse des Fortbildungsbedarfs, die durch die spezielle Anforderung an eine Förderschule entsteht, die nicht nur sehbehinderte und blinde Kinder unterrichtet, sondern auch Regelschulen in der inklusiven Beschulung begleitet und in landes- und bundesweiten Arbeitskreisen curriculare und methodische Pionierarbeit leistet. … Überzeugend wirkt die Berücksichtigung der Lehrergesundheit, wenn es um eine Erhöhung der Professionalität der Lehrkräfte geht. … Die Wirksamkeit des Projekts ist als hoch einzustufen.“

Damit ist es dem Kollegium der Irisschule gelungen, in den beteiligten Projektländern Finnland, Schweden, Dänemark, Großbritannien, Niederlande und Österreich den fachlichen Austausch mit den dortigen Lehrkräften zu suchen, neue zukunftsweisende Ideen für die Schulentwicklung zu bekommen und auch die Erweiterung von persönlichen Berufserfahrungen zu berücksichtigen. Ein Nutzen wird auch darin liegen, dass wir durch unsere vorbildliche Arbeit in einem umfangreichen Netzwerk, diese Ideen auch an dieser Stelle einbringen und gemeinsam weiterentwickeln können.

Die Projektphase beginnt am 01. September 2017 und endet im Februar 2019. In dieser Zeit werden wir regelmäßig über die Planungen der nächsten Schritte und selbstverständlich auch über die ersten Ergebnisse unserer Maßnahmen berichten.

Alles in allem aber schon jetzt ein großer Erfolg für die Schule!

⇑ Zum Seitenanfang