Aktionen und Veranstaltungen des Frühförderteams

Das Frühförderteam bietet interessante Aktivitäten für Eltern, Erzieherinnen und Kinder an.


Unsere Aktionen

Berichte von weiteren Aktionen und Veranstaltungen finden Sie in unserem Archiv.


Elternfortbildung 2020

Tipps und Hilfen für Eltern mit einem sehbeeinträchtigten Kind

Der theoretische Teil unserer diesjährigen Elternfortbildung startete ausnahmsweise in der Aula der benachbarten Martin-Luther-King-Schule. Dies war nötig, um vorgegebene Abstände zwischen den teilnehmenden Eltern unserer Frühförderkinder und unserem Frühförderteam sicher einhalten zu können. Nach einer Vorstellungsrunde und dem informativen Vortrag zum Thema „Funktionen des Sehens“, waren die Teilnehmer theoretisch vorbereitet für den praktischen Teil des Nachmittages, welcher wie gewohnt in den Räumlichkeiten der Irisschule stattfand.

Durch verbindliche Kleingruppen, das Einhalten der Mindestabstände und das Tragen von Masken, war es uns möglich, den TeilnehmerInnen wie in jedem Jahr Stationen zu verschiedenen Themenschwerpunkten anzubieten. Durch regelmäßige Handdesinfektion war auch ein Ausprobieren erlaubt, so konnten die Eltern an der „Bastel-Station“ durch Selbsterfahrung mit Hilfe von Simulationsbrillen im Ansatz nachvollziehen, wie anstrengend Tätigkeiten wie z.B. Schneiden ohne zusätzliches Licht und Ausmalen von zu blassen Kopiervorlagen sein kann. Zudem waren dort Möglichkeiten zur Heranführung an die Punktschrift ausgestellt.

Balancierende Eltern mit Simulationsbrille

An der Station zur „Orientierung und Mobilität“ konnten Langstöcke unter einer Augenbinde ausprobiert werden oder Rollerfahren, Bälle fangen und werfen mit Simulationsbrillen. Zusätzlich gab es Informationen zur Kennzeichnungspflicht.

An den Stationen „Bücher“ und „Spiele“ informierten sich die Eltern anhand einer breiten Auswahl über gut geeignete Bilderbücher und Brett-, Würfel- und Gesellschaftsspiele für ihre Kinder mit Sehbeeinträchtigung oder Blindheit und probierten diese aus. Insbesondere wurde gezeigt und empfohlen, dass sowohl Bücher als auch Spiele von den Eltern selbst verändert/ adaptiert werden können, um sie für ihre Kinder z.B. kontrastreicher oder fühlbar zu machen.

Selbsterfahrung unter der Augenbinde

Für Eltern blinder Kinder war es besonders interessant, sich an der Station „Lebenspraktische Fähigkeiten“ unter der Augenbinde selber Aufstrich auf ein Brot zu schmieren und ein Getränk einzuschenken.

An der Station „Basale Stimulation“ konnten Eltern viel zur ganzheitlichen Förde-rung von Kindern mit dem Förderschwerpunkt Sehen und komplex beeinträchtigter Kindern erfahren.

Einen kurzen Überblick über die Fördermöglichkeiten mit Hilfe von selbst-leuchtenden Materialien im Dunkelraum bot zudem die Station „Low Vision“.

Nach einer kurzen Filmsequenz endete der Nachmittag mit einer Feedbackrunde, welche ergab, dass sich die TeilnehmerInnen sehr gut informiert und weitergebildet fühlten.

Wir vom Frühförderteam waren sehr erleichtert, dass der Nachmittag unter den verschärften Hygiene-Bedingungen stattfinden konnte und dass wir durch die kleinen Gruppen die Möglichkeit hatten, an den Stationen individuell auf die Fragen und Interessen der teilnehmenden Eltern einzugehen.

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Erzieherinnen- und Erzieher-Fortbildung am 5.10.2020

Fortbildung unter Corona-Bedingungen

Unter dem Thema“ Sehbeeinträchtigte Kinder- Sehentwicklung und Fördermöglichkeiten in der Frühförderung“ fand auch in diesem Jahr unsere Fortbildung mit 20 hoch motivierten und neugierigen Erzieherinnen und Erziehern an der Irisschule statt, die ein Kind mit einer Sehbeeinträchtigung in ihrer Einrichtung  betreuen.

Die Fortbildung lief aufgrund von Corona etwas anders als gewohnt ab, was dem Spaß an Selbsterfahrung und dem Austausch jedoch keinen Abbruch machte. Obwohl die Fortbildung geprägt war von vielen Hygienemaßnahmen (nur die Hälfte der sonstigen Teilnehmerzahl, jeder Teilnehmer benutzte eine feste Simulationsbrille  + Augenbinde über den ganzen Tag, anstatt wie sonst unterschiedliche Brillen und damit Sehbeeinträchtigungen ausprobieren zu können, brachte eigene Stifte mit und trug Mund-Nasen-Schutz den Tag über, wie unser Team natürlich auch; die Präsentation von Büchern und Materialien waren stärker vertreten als sonst und es musste oft desinfiziert werden) war die Selbsterfahrung unter Simulationsbrillen und Augenbinden dennoch möglich und wurde gerne und vielseitig genutzt.

Die Reaktionen, Aussprüche und Stellungnahmen der Teilnehmer zeigten, wie aufschlussreich und spannend aber auch ermüdend und anstrengendes für die Erzieherinnen und einem Erzieher unter den Simulationsbrillen und Blindenbinden war.

Nachdem die Teilnehmer in einer theoretischen Einführung in der großen Aula unserer Nachbarschule, mit räumlichem Abstand aber geballtem Input, über die Ursachen, Auswirkungen und Unterstützungsmöglichkeiten von kleinen Kindern mit einer Sehbeeinträchtigung informiert wurden, ging es rüber in unsere Irisschule, in der Stationen vorbereitet waren, an denen sich nun alle selbst ausprobieren konnten. Jeder Teilnehmer hatte dann die Möglichkeit, einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Bereiche „Orientierung & Mobilität“, „Lebenspraktische Fertigkeiten“ unter der Augenbinde, „Basteln“, „Basale Stimulation“, „Low Vision“, „Bücher“ und „Spiele“ zu bekommen und unter den Simulationsbrillen Selbsterfahrungen zu sammeln. Die ErzieherInnen bemerkten schnell, wie anders es ist, unter einer Simulationsbrille, also mit eingeschränkter oder fehlender Sehfähigkeit zu malen, basteln, schneiden, motorisch aktiv zu sein beim Ball spielen und balancieren oder dem Essen und Trinken unter der Blindenbinde.

Einen breiten Überblick über geeignete Bücher und Spiele für sehbeeinträchtigte Kinder bekamen sie an den entsprechenden Stationen sowie Tipps und Ratschläge, diese eigenhändig herzustellen und zu adaptieren. Wie im Vorhinein empfohlen, hatten die Teilnehmer ihr Handy dabei und durften die dargebotenen Materialien, Spiele, Bücher, Angebote fotografieren und so als eine Art digitale Ideenbörse mit nach Hause nehmen. Im „feedback“ zeigte sich, dass alle Teilnehmer, trotz der Corona-Einschränkungen, die Fortbildung sehr gewinnbringend empfanden und sich gut informiert und vorbereitet für ihre Arbeit fühlten.

Uns als Frühförder-Team hat die Fortbildung ebenfalls sehr viel Spaß gemacht und wir sind froh, dass wir eine Corona- konforme Möglichkeit der Umsetzung unserer jährlichen Fortbildung gefunden haben. Wir sind gespannt auf die Fortbildung im kommenden Herbst.

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Irisschule erhält Spende

Bessere Möglichkeiten für die Sehfrühförderung

Das tut gut: Warm und gemütlich liegen oder sitzen und dabei den Klängen und Melodien beim Lichterspiel lauschen. Diese Wohlfühl-Kombination bezeichnet man in der Pädagogik als Snoezelen. Die Irisschule konnte nun Dank einer Spende den Bereich ausbauen und schafft so für die mobile Frühförderung weitere Möglichkeiten. Die neu angeschafften Materialien kommen den sehbeeinträchtigten und blinden Kindern im Alter von 0-6 Jahren zugute. Denn gerade in den ersten Lebensjahren werden wichtige Weichen für die gesamte Entwicklung gestellt.

Vertreter der Schule und des Fördervereins mit dem Präsidenten des Round Table 48 Münster, Jens Burkhardt (4. v.l.) sowie Tabler Thomas Lochthowe bei der Spendenübergabe

Durch die frühzeitige und gezielte Förderung bestehen große Chancen, die Entwicklungsmöglichkeiten eines Kindes günstig zu beeinflussen und zu entfalten. Mit der Erweiterung des Materialpools der Schule können die spezialisierten Lehrkräfte betroffenen Kindern nun weitere Angebote machen.

Der Förderverein der Irisschule, das Team der Sehfrühförderung und Schulleiter Marko Hildmann bedanken sich herzlich für die großzügige Spende des Round Table 48 Münster.

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Herbstfortbildungen des Frühförderteams

Die Irisschule öffnet die Türen

Den Start unserer Fortbildungstage machten am 30.09.19 die PhysiotherapeutInnen. Nach der gelungenen Premiere dieser Fortbildungsveranstaltung im vergangenen Jahr, entschied sich das Team der Frühförderung dieses Angebot fest im Fortbildungskalender zu integrieren.

Bewegungsangebot im Freien

In der theoretischen Einführung wurden die Organisation, die Aufgaben und die Inhalte der Sehfrühförderung thematisiert.

Im Anschluss konnten viele Selbsterfahrungsangebote unter der Simulationsbrille oder der Blindenbinde wahrgenommen werden. Der Schwerpunkt lag dabei auf den Bereichen: Bewegung und Orientierung, Lebenspraktische Fähigkeiten und der Basalen Stimulation.

Typische Materialien in der Sehfrühförderung

Themen wie „Kopfzwangshaltung“, „Rumpfstabilität“ und „Kopfkontrolle“ wurden in der gemeinsamen Austauschrunde diskutiert und sorgten bei den Beteiligten für ein besseres Verständnis der jeweils anderen Berufsgruppe und gaben Einblick in die Arbeitsweisen und Ansichten.

Am darauffolgenden Tag kamen rund 40 ErzieherInnen aus dem großen Einzugsgebiet der Irisschule, um sich über das Thema „Sehentwicklung und Fördermöglichkeiten in der Frühförderung“ zu informieren. Die ErzieherInnen arbeiten jeweils in Einrichtungen, in denen Kinder durch die Irisschule im Rahmen der Sehfrühförderung unterstützt werden.

Bastelstation

Ein Ziel der jährlich stattfindenden Veranstaltung ist es, die ErzieherInnen für die speziellen Bedürfnisse der Kinder mit einer Sehbeeinträchtigung zu sensibilisieren. An der Bastelstation konnten die ErzieherInnen erfahren, welchen Schwierigkeiten Kinder mit einer Sehbeeinträchtigung beim Basteln begegnen und warum gute Kontraste sowie eine gute Beleuchtung so bedeutsam sind. 

Neben vielen Selbsterfahrungsangeboten und Materialausstellungen mit adaptierten Büchern und Spielen, gab es auch eine Station, an der der Einsatz des Tablets in der Sehfrühförderung und geeignete Apps vorgestellt wurden.

In diesem Jahr fand zudem erstmalig ein Austausch in Kleingruppen statt, bei denen die Bedürfnisse und Besonderheiten spezifischer Krankheitsbilder im Fokus standen.

Station Lebenspraktische Fähigkeiten

Den Abschluss der Fortbildungsreihe machten am 02.10.19 die Eltern unserer Frühförderkinder. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und einem kleinen Theorieteil durchliefen die Eltern gemeinsam verschiedene Stationen, an den Praxiserfahrungen unter der Simulationsbrille und Blindenbinde ermöglicht wurden.

Durch die Selbsterfahrung konnten die Eltern ein Gefühl dafür bekommen, wie sich die Sehbeeinträchtigung des eigenen Kindes auf verschiedene Lebensbereiche auswirkt. Darüber hinaus konnten sich die Eltern untereinander austauschen und offene Fragen diskutieren.

Nach den drei gelungenen Fortbildungen mit vielen interessierten TeilnehmerInnen freut sich das Team der Frühförderung bereits auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!

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Singen und Bewegen zur Begrüßung

Hoffest 2019

6. Hoffest der Frühförderung auf dem Eikel-Hof

Kaum zu glauben. Auch in diesem Jahr konnten wir wieder bei strahlendem Sonnenschein unser Fest auf dem Eikel-Hof in Everswinkel feiern.

Kinderschminken

Das Kinderschminken kam wie immer besonders gut an. Bis so ein Hase mit Mohrrübe fertig ist, braucht es schon etwas Geduld, aber dann ................!!!

Der Traktor ist voll besetzt. Jetzt kann es losgehen auf Entdeckungstour über Wiesen und Felder. Auch wenn es etwas ruckelt und schaukelt - kein Problem - Mama und Papa sind ja dabei.

Wasser: Planschen-Spritzen-Ausprobieren - ...... Hier haben offensichtlich nicht nur die Kinder Spaß.

Reiten

Für einige Kinder war es wohl das 1. Mal, dass sie auf einem Pferd sitzen durften. Auf dem irischen Cop bot sich sowohl die Gelegenheit zum behutsamen Ausprobieren, als auch zum Mutig sein.

Hühner streicheln

Huhn Bertha ließ sich bereitwillig von den Kindern streicheln. Im Anschluss wurde Bertha gefüttert und belohnte die Kinder mit einem lauten Gackern.

Spieltrapez

Interessant, was man alles mit einem Spieltrapetz machen kann, wenn man es umgestaltet: Reflektoren in knalligen Neonfarben laden zum Greifen und Schauen ein.

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Jupert-Treffen am 10.12.2018

Fröhliches Joubert – Treffen

Fröhlich haben sich am 10.12.2018 vier Familien in der Irisschule getroffen. Bei Kaffee und Keksen wurden von den Kindern unterschiedliche Bastel- und Spielangebote wahrgenommen. Gleichzeitig haben die Mütter Tipps und Alltagsgeschichten ausgetauscht.

In unregelmäßigen Abständen finden Treffen dieser „Joubert-Familien“ statt. Anfangs haben sich die Familien zu Hause getroffen, mittlerweile sind Familien und Kinder jedoch so groß, dass größere Räumlichkeiten vorteilhaft sind. Außerdem ist unsere Schule in Münster für alle gut erreichbar. Da das Syndrom in der Regel eine Sehschädigung beinhaltet, wurden die Kinder bereits als Kleinkinder durch unsere Frühförderung im Bereich Sehen betreut.

Schnell konnten Kontakte untereinander vermittelt werden, Eltern konnten erfreut feststellen, dass noch andere Familien mit ähnlichen Herausforderungen im Alltag in der Nähe leben. Auch die Geschwisterkinder waren dabei und haben phantasievolle Bilder gestaltet.

Toll, wie Kinder und freundschaftliche Beziehungen wachsen! Uns hat es wieder viel Spaß gemacht!

Ein Treffen wollen wir auf jeden Fall wiederholen!

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Fortbildung für Eltern am 12.10.18

Frühfördereltern in der Irisschule

Am letzten unserer Fortbildungstage wurden die Türen der Irisschule für die Eltern unserer Frühförderkinder geöffnet, um unter dem Motto „mit den Augen der Kinder sehen“ Informationen und Erfahrungen zu sammeln. In diesem Jahr waren neben Eltern auch interessierte Großmütter mit dabei – die natürlich auch immer herzlich willkommen sind.

Nach der Begrüßung durch das Frühförderteam ging es gleich los mit einer kurzen Vorstellung unserer Schule sowie einer theoretischen Einführung in das Thema.

Materialausstellung

Neben Erkenntnissen, wie sich eine Sehbeeinträchtigung auf verschiedene Lebensbereiche auswirkt, stand auch das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch im Fokus unserer Fortbildungen. In einer Vorstellungsrunde konnten erste Gemeinsamkeiten entdeckt werden.

Essenssimulation unter der Augenbinde

Danach hatten die Eltern und Familienangehörigen vielerlei Möglichkeiten an verschiedenen Stationen Selbsterfahrungen unter Simulationsbrillen und Augenbinden zu sammeln, um so die Sehbeeinträchtigung des eigenen Kindes zu simulieren und auf mögliche Besonderheiten in verschiedenen Lebensbereichen aufmerksam zu werden. Ein besonderes Erlebnis ist in jedem Jahr die Simulation einer Essenssituation unter der Augenbinde, bei der es immer wieder zu neuen, teils überraschenden Erkenntnissen kommt.

Bastelstation

An der Bücher- und Spielestation konnten viele Ideen und Anregungen gesammelt werden und vielleicht ja sogar eine Idee für das nächste Weihnachtsgeschenk entdeckt werden. An der Bastelstation konnte unter der Simulationsbrille gebastelt und gemalt werden, aber auch einige hilfreiche Tipps eingeholt werden.

Bei der diesjährigen Elternfortbildung waren die Eltern besonders am Austausch untereinander interessiert, für den daher auch viel Zeit eingeräumt wurde. Auch im Anschluss an die Fortbildung wurden noch längere Unterhaltungen geführt und Kontakte geknüpft.

Ein weiterer Elternaustauschabend wird auf jeden Fall vom Frühförderteam in Angriff genommen!

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ErzieherInnenfortbildung am 11.10.2018

Gut besuchte Fortbildung für Erzieher und Erzieherinnen in der Irisschule

Am 11. Oktober 2018 war es wieder soweit! Die Irisschule verwandelte sich wie jedes Jahr in eine Ideen- und Austauschbörse für Erzieher und Erzieherinnen.

Das Frühförderteam der Irisschule lud die Kindergärten ein, die ein Kind mit Sehbehinderung in ihrer Einrichtung betreuen und mit 41 Personen kamen wieder erfreulich viele dieser Einladung nach. So fand ein spannender und informativer Tag mit theoretischen Teilen, Spiel- und Bücherideen, einem Film, Zeit für Austausch und einem großen praktischen Teil statt.

Der Praxisteil ist wohl jedes Jahr der Teil, den die Besucher besonders interessant und aufschlussreich finden. Unter Simulationsbrillen, die verschiedene Sehbehinderungen und Visuswerte simulieren, konnten die ErzieherInnen individuelle Erfahrungen machen und beim Schneiden, Kleben, Malen, Puzzeln, Balancieren, Ball spielen, Essen und Trinken erleben, wie die Kinder mit einer Sehbehinderung oder Blindheit diese Aktionen erleben. Vor welchen Schwierigkeiten sie stehen, was sie leisten, um die Angebote zu meistern und welche Möglichkeiten es gibt, die Gegebenheiten und Angebote so zu verändern, dass sie den Kindern leichter fallen. So konnte man an vielen Stellen „Ahas“ und „Ohos“ hören und beeindruckte ErzieherInnen erleben, die mit Freude und Engagement an den „Selbstversuchen“ teilnahmen, viele Fotos schossen und das ein oder andere in ihrer Einrichtung umsetzen und verändern wollen.

Zum Schluss hatten die ErzieherInnen  noch Zeit, einen Glöckchenvorhang, eine Überraschungsdose oder ein Mimikbuch zu basteln und so bereits ein sehbehindertengeeignetes Spiel mit in die Einrichtung zu nehmen. Es war wie immer ein toller Tag auch für unser Frühförderteam, das sich immer über so engagierte und interessierte ErzieherInnen freut!

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Fortbildung für Physio- und Ergotherapeuten

Erste Fortbildungsveranstaltung der Frühförderung für Physio- und ErgotherapeutInnen an der Irisschule

Erstmalig  fand in diesem Jahr im Rahmen unserer jährlichen Fortbildungstage auch eine dreistündige Fortbildungsveranstaltung des Frühförderteams für Physio- und ErgotherapeutInnen statt. Da viele Kinder sowohl visuelle Frühförderung als auch  Physio- und/oder Ergotherapie erhalten, bestand seitens der PhysiotherapeutInnen der Wunsch nach Informationen über die Inhalte unserer Arbeit sowie nach gegenseitigem Austausch. Diesem sind wir gerne nachgekommen.

Am Mittwoch, den 11. Oktober trafen sich daher das Frühförderteam und ca. 15 Physio- und Ergotherapeuten in den Räumen der Irisschule mit dem Ziel, zum einen über die Entwicklung des Sehens sowie über Inhalte und Ziele der Arbeit der Sehfrühförderung zu informieren und für die speziellen Bedürfnisse sehbeeinträchtigter Kinder zu sensibilisieren, zum anderen aber auch, um sich über gemeinsame Themen und Schnittmengen der Arbeit auszutauschen.

Frau Cielinski beim Vortrag

Die Fortbildung startete mit einem Fachvortrag über die Entwicklung des Sehens im Kindesalter, die Folgen einer Sehbeeinträchtigung für die kindliche Entwicklung sowie über die Inhalte und Ziele der Arbeit der visuellen Frühförderung.

Selbsterfahrung

Im Anschluss gab es für die Physio- und Ergotherapeuten die Möglichkeit, Bedürfnisse und Verhaltensweisen sehbeeinträchtigter Menschen in Selbsterfahrungssituationen kennen und verstehen zu lernen.

Gesprächsrunde

In einer gemeinsamen Runde hatten dann alle die Möglichkeit, sich über verschiedene Themen unserer Arbeit mit den Kindern auszutauschen. Hierzu zählten beispielsweise Fragen rund um die Themen Kopfzwangshaltung, Umgang mit Hilfsmitteln und Lagerung mehrfachbeeinträchtigter Kinder.

Im Rahmen der Gesprächsrunde wurde deutlich, dass es viele gemeinsame Themen gibt. Der Austausch soll daher bei einer Gegeneinladung des Vojta-Arbeitskreises fortgesetzt werden, auf die sich alle schon sehr freuen und bei der die erörterten Fragen anhand von Fallbeispielen vertieft werden können.

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