Sport und Wettbewerb 2017/2018


Es geht los...

Landessportfest Leichtathletik und Schwimmen 2018

Voller Einsatz für Medaillen und Irisschule

Am 19. Juni machten sich elf Schülerinnen und Schüler aus dem Schulhaus und dem GL der Irisschule auf den Weg zum Landessportfest Leichtathletik und Schwimmen der Förderschuen mit Förderschwerpunkt Sehen in NRW. Wie immer wurde dieses in der Sportschule in Kamen Kaiserau ausgetragen. Begleitet wurden Sie dabei von Frau Schröder und Herrn Nagel.

Nach dem tollen vierten Platz des Vorjahres in der Leichtathletik-Schulwertung und sechster Platz beim Schwimmen,waren alle natürlich hoch motiviert diese Platzierungen wieder zu erreichen oder vielleicht sogar zu toppen.

Die Delegation der Irisschule

In der Sportschule konnten sich alle Teilnehmer erst einmal in ihren Zimmern einrichten, das Gelände erkunden und mit alten Bekannten von den anderen Schulen ins Gespräch kommen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es dann zur Begrüßungsveranstaltung bei der alle Schulen vorgestellt und die Schülerinnen und Schüler in Riegen aufgeteilt wurden.

Nach der Begrüßung ging es für alle zu ihren Wettkämpfen in der Schwimmhalle und auf dem Sportplatz. In diesem Jahr nahmen Diana, Jannik, Laila, Lina, Max und Rene an den Schwimmwettkämpfen teil, bei denen sie sich in den Schwimmlagen Brust, Freistil und Rücken mit den Teilnehmern der anderen acht Schulen in ihren Altersklassen messen konnten.

Melina beim Weitsprung

Arshat, Haron, Marlon, Melina und Mohamed hatten sich nicht für die Schwimmwettkämpfe angemeldet, sodass sie sich auf ihre Leichtathletikwettkämpfe im Sprint, Weitsprung, Ballwurf und 800-m-Lauf konzentrieren konnten.

Auch hier gab es jeweils drei Wettkampfklassen für Jungen und Mädchen, die noch einmal in die Startklassen "Blind" und "Sehbehindert" unterteilt waren. Die Besonderheit der blind startenden Schülerinnen und Schüler bestand darin, dass sie alle Disziplinen mit einer Augenabdeckung absolvieren mussten und ihren Weitsprung aus dem Stand durchführten.

Besonders schwierig war es für alle Teilnehmer ihre Leistung einschätzen zu können, da ihre Gegner teilweise in anderen Riegen starteten. So war es bis zum Schluss spannend, welche Platzierung man belegte.

Nach dem Abendessen und dem Abendprogramm versammelten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Siegerehrung der Schwimmwettkämpfe. Auch in diesem Jahr gab es wieder einen Medaillenregen und gute Platzierungen für die Irisschüler:

Die erfolgreichen Schwimmer
  • Max: 3x Gold in Brust, Freistil und Rücken
  • Diana: 3x Gold in Brust, Freistil und Rücken
  • Rene: 2x Gold in Freistil und Rücken und 4. Platz Brust
  • Lina: Bronze Brust
  • Laila: 5. Platz Brust
  • Jannik: 8. Platz Brust und 9. Platz Rücken

Leider wurde die Schulwertung nicht nach den Kriterien, die vorher im Vorbereitungsgremium festgelegt wurden, durchgeführt, wodurch die Platzierungen in Kaiserau falsch vergeben wurden. Erst nach dem Sportfest wurden die richtigen Wertungen vorgenommen, wodurch die Schwimmer der Irisschule den wunderbaren zweiten Platz in der Schulwertung erreichten.

Jannik beim 800-m-Lauf

Während sich Arshat, Haron, Marlon, Melina und Mohamed nach dem Frühstück am nächsten Tag gemütlich an die Laufbahn setzen konnten, mussten Diana, Jannik, Laila, Lina, Max und Rene ihren Leichtathletikwettkampf noch mit einem 800-m-Lauf beenden und wurden dabei von ihren Mitstreitern und Betreuern lautstark angefeuert. So einige gingen dabei an ihre Grenzen und liefen schneller als je zuvor.

Nachdem sich alle etwas erfrischt und die Zimmer geräumt hatten, konnte die Siegerehrung für die Leichtathletikwettkämpfe unter freiem Himmmel bei strahlendem Sonnenschein stattfinden. Hier wurden jeweils die ersten drei Plätze der Mehrkampfwertung in den verschiedenen Altersklassen geehrt. Voller Spannung warteten die Teilnehmer, dass endlich ihre Altersklasse verlesen wurde. Die Irisschüler durften dabei in fünf Wettkampfklassen jubeln und freuten sich über einen weiteren Medaillenregen:

Arshat gewann Gold in der Wettkampfklasse IV Blind. Mohamed gewann Silber in der Wettkampfklasse III Blind. Lina gewann Silber in der Wettkampfklasse IV Sehbehindert. In der Wettkampfklasse III der Mädchen gab es sogar zwei Treppchenplätze für die Irisschülerinnen. Silber ging dabei an Diana und Bronze an Melina. In der Wettkampfklasse II der Jungen gewann Haron die Bronze-Medaiille.

Aber auch die anderen Teilnehmer der Irisschule hatten sich sehr passable Platzierungen erkämpft (Max 5. in der WK II; Rene 9., Marlon 15. und Jannik 22. in der WK III und Laila 10. in der WK IV), sodass nun alle sehr gespannt waren, wie sie in der Schulwertung abgeschnitten hatten.

Siegerehrung zum 3. Platz in der Schulwertung

Als der vierte Platz verlesen wurde und die Irisschule immer noch nicht genannt wurde, fingen sowohl die Betreuer als auch Schüler an zu jubeln, da nun klar war, dass sie die tolle Platzierung aus dem letzten Jahr nicht nur verteidigen sondern sogar noch steigern konnten.

Die Schülerinnen und Schüler der Irisschule freuten sich riesig auf den gemeinsam erkämpften, großartigen dritten Platz.

Nach der Siegerehrung machten sich alle erschöpft aber überglücklich auf den Heimweg.

So endete ein tolles Landessportfest mit einer tollen Gruppe, viel Austausch untereinander aber auch mit den Schülerinnen und Schülern anderer Schulen.

Für Haron und Max war dies das letzte Landessportfest für die Irisschule, da sie in diesem Jahr ihre Schulzeit an der Irisschule beenden. Wir bedanken uns ganz herzlich für den langjährigen sportlichen Einsatz und die großartigen Leistungen bei den Landesturnieren und wünschen ihnen auch weiterhin viel Erfolg für die Zukunft.

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Punktschriftlesewettbewerb 2018

Punktschriftlesewettbewerb in Dortmund

Am 13.03.18 fand in Dortmund wieder der jährliche Punktschriftlesewettbewerb statt. Bei dem Wettbewerb kommen aus vielen Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Sehen aus ganz NRW Schülerinnen und Schüler zusammen und treten für ihre Schule an. Die Schulen bestimmen die beste Punktschriftleserin oder den besten Punktschriftleser durch einen Vorentscheid. Gelesen wird in drei Altersklassen. Es gibt einmal die Primarstufe, also alle Grundschüler, die Klassen 5 und 6 und die Klassen 7 bis 10.

Ich trat für die Irisschule in der Altersgruppe von Klasse 7 bis 10 an und musste mich gegen drei Konkurrenten behaupten, die aus Soest, Dortmund und Düren kamen. Nach einem gemeinsamen Frühstück begann der Wettbewerb.

Gamze als Siegerin der Schüler Klasse 7-10

In allen Altersklassen wurden zunächst die geübten Texte vorgetragen. Ich las aus dem Buch "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" von Joanne K. Rowling vor, was allen sehr gut gefiel. Danach gab es eine Pause für alle Zuschauer und wir hatten Zeit, uns kurz mit den ungeübten Texten vertraut zu machen. Dafür bekam jeder von uns einen Auszug aus dem Buch "die Wanze". Dieses Buch handelt von einer Wanze, die in der Insektenwelt als Detektiv arbeitet und versucht einen Kriminalfall zu lösen.

Nachdem alle Schülerinnen und Schüler ihre Texte vorgetragen hatten, warteten wir alle gespannt auf das Urteil der Jury. Die Jury wählte am Ende mich als Siegerin in meiner Altersklasse aus und somit war ich froh, dass ich die Irisschule gut vertreten hatte und meinen Titel auch das 4.  Jahr in Folge verteidigen konnte. Ich freue mich schon jetzt auf den Wettbewerb im nächsten Jahr!

Gamze


Bundesjugendspiele 2018

Motivierte Schüler bei Sommerwetter mit tollen Leistungen

Am 9.5.2018 reisten alle Irisschüler und -schülerinnen mit ihren Klassenlehrern zum Sportplatz an der Wienburgstraße. Hier sollten die diesjährigen Leichtathletik-Bundesjugendspiele stattfinden. Auch in diesem Jahr waren wieder viele Schülerinnen und Schüler aus dem Gemeinsamen Lernen mit dabei, denn neben dem Vergleich der eigenen Leistung mit den anderen Schülern im Springen, Laufen und Werfen , ging es auch um die Qualifikation für das diesjährige NRW-Landessportfest für die Förderschulen mit Förderschwerpunkt Sehen.

Erwärmung bei schönstem Sommerwetter

Nachdem alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, sowie einige Eltern und Geschwister auf dem Sportplatz angekommen waren, wurden alle bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein vom Hauptorganisator Herrn Nagel begrüßt und für die Bewältigung der verschiedenen Disziplinen motiviert. Anschließend ging es auch schon mit der Erwärmung los, die von Herrn Fischer angeleitet wurde, um auch die Körper auf die bevorstehenden Strapazen vorzubereiten.

Nach der Erwärmung wurde es dann auch schon ernst. Für die älteren Jungen und Mädchen ging es direkt an den Start für die 800m und 1000m Strecke. Die jüngeren Riegen begannen ihren Wettkampf beim Weitsprung und Schlagballwurf. Besonderheit hier ist, dass alle Schülerinnen und Schüler, die in der Wettkampfklasse "Blind" starten, alle Disziplinen mit einer Augenbinde absolvieren müssen und statt aus dem Anlauf einen Standweitsprung zeigen, damit die Bedingungen für alle Teilnehmer gleich sind.

Haron und Paul beim Zieleinlauf der 1000m-Strecke

Anschließend ging es auch auch für die jüngeren Riegen an den Start für die 800m, bzw. 1000m-Strecke. Einige der älteren Schüler erklärten sich bereit noch einmal die lange Strecke zu laufen, um ihre jüngeren Mitschüler zu begleiten. Diese Begleitläufer dürfen alle Teilnehmer der Wettkampfklassen für sehbehinderte und blinde Schüler beanspruchen.

Ershad mit seiner Begleitläuferin beim Sprint

Im weiteren Verlauf des Wettkampfes konnte die Laufbahn dann für die Sprint-Läufe genutzt werden. Hier ging es darum, die schnellsten Schüler auf der 50, 75 oder 100 Meter-Distanz zu ermitteln.

Außerdem ging es natürlich auch fleißig an den Stationen zum Weitsprung, Schlagballwurf und Kugelstoß weiter. Auch die Jahrgänge der 5.-10. Klasse konnten hier nun ihr können unter Beweis stellen.

Eine Siegerurkunde für Jannis

Bevor die Hitze alle übermannen konnte, hatten es auch die letzten Schülerinnen und Schüler geschafft ihre vier Disziplinen zu absolvieren. Nach einigen lobenden Abschlussworten verabschiedete Herr Nagel alle Teilnehmer, die nicht mehr mit zur Irisschule fahren wollte. Danach ging es direkt zur Schule zurück an die Auswertung der Leistungen und den Druck der Urkunden.

Gegen 13 Uhr konnte es dann endlich losgehen: Herr Hildmann übergab jedem Schüler seine Teilnehmer-, Sieger- oder Ehrenurkunde.

Zum Schluss klärte Herr Nagel noch die spannende Frage, wer die Irisschule in diesem Jahr beim Landessportfest der Förderschulen mit Förderschwerpunkt Sehen am 19. und 20. Juni in Kamen-Kaiserau vertreten darf. Hierfür wurden die besten Schülerinnen und Schüler in den drei Wettkampfklassen ermittelt. In diesem jahr mit dabei sind: Diana, Ershad, Haron, Jannik, Lina, Max, Marlon, Melina, Mohamed und Rene.

Die Vertreter der Irisschule für das Landessportfest v.l. Marlon, Rene, Max, Diana, Haron, Jannik, Lina, Ershad (es fehlen Melina und Mohamed)

Nach einigen Abschiedsworten von Herrn Hildmann und Herrn Nagel ging es dann für alle Teilnehmer nach einem anstrengenden und sommerlichen Sporttag zurück nach Hause und in ein wohlverdientes langes Wochenende.

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Torballturnier 2018

Versuch der Titelverteidigung mit dem klingelnden Ball

Am 20. Februar reisten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-10 nach Gelsenkirchen zur Fokusschule zum diesjährigen Landes-Torballturnier der Förderschulen mit Förderschwerpunkt Sehen in NRW. Im Gepäck lastete ein großer Druck, die Leistung des vergangenen Jahres (1. Platz der älteren Jungen und 3. Platz der älteren Mädchen) mindestens zu halten und eventuell den Meister-Titel zu verteidigen. Zum ersten Mal waren auch die Schüler und Schülerin der Klasse 5-6 dabei und die Aufregung vor dem Unbekannten entsprechend groß.

Bereit zur Stärkung für das Turnier

Nachdem das Gepäck verstaut und die Umgebung erkundet war, gab es zur Stärkung erst einmal Mittagessen. Hier gab es schon die ersten Wiedersehen und Gespräche mit Schülerinnen und Schülern, die bei vergangenen Wettkämpfen oder vorher besuchten Schulen kennengelernt wurden. So konnte die Wartezeit auf das Essen schon einmal genutzt werden.

Nach einer kurzen Turnierbesprechung der Betreuer aller Schulen wurde es endlich ernst. In drei Sporthallen wurden die Gruppenspiele ausgetragen, um die Final-Mannschaften zu ermitteln.

Lennart, Mohanad und Mohamed (v.l.) in einem Gruppenspiel

Unsere Debüt-Mannschaft gab ihr Allerbestes in ihrem ersten Torball-Jahr und kämpfte in den Gruppenspielen gegen die häufig älteren und größeren Spieler ihrer Wettkampfklasse an. So erkämpfen sich Lennart, Mohamed und Mohanad einen Sieg gegen die Mannschaft aus Paderborn. Die anderen vier Spiele mussten sie sich teilweise sehr knapp geschlagen geben. Trotzdem gebührt unseren Neulingen große Anerkennung für ihren Mut, sich den erfahreneren Mannschaften zu stellen und ihre teilweise sehr hart geworfenen Bälle abzuwehren.

Anna, Fatma und Milla (v.l.) bei der Ballabwehr

Besser lief es bei den Gruppenspielen bei unserer Mädchenmannschaft mit Anna, Azra, Fatma und Milla. Sie konnten in ihren drei Gruppenspielen an ihre Leistung im letzten Jahr anknüpfen. Sie gewannen ihr erstes Spiel und erspielten sich in den beiden folgenden Spielen ein Unentschieden. Am Ende standen sie punktgleich und mit dem gleichen Torverhältnis mit den dortmunder Mädchen auf Platz 1 ihrer Gruppentabelle. Daher mussten die beiden Mannschaften ein zweites Mal in einem Entscheidungs-Spiel um Platz eins ihrer Gruppe gegeneinander antreten.

Nach Ablauf der regulären Spielzeit herrschte erneut unentschieden, sodass es eine Verlängerung mit "Golden Goal" gab. Das nächste Tor sollte also über den Sieg entscheiden. In der spannenden Verlängerung hatten die Dortmunderinnen das Quäntchen mehr Glück und erzielten das ersehnte Tor. So traten unsere Irisschülerinnen im kleinen Finale um Platz drei gegen die Mannschaft aus Duisburg an. Nach einem spannenden Spiel mussten sie sich leider geschlagen geben und verpassten so knapp den ersehnten Treppchenplatz.

Haron, Amir und Max (v.r.) bei einem Gruppenspiel

Mit großen Erwartungen startete unsere Mannschaft mit Amir, Erik, Haron und Max in ihre Gruppenspiele. Die Titelverteidigung des letzten Jahres wäre ein Traum...

Mit ihrer schnellen und stabilen Abwehr trotzten sie den meisten Würfen ihrer Gegner und ließen kaum Gegentore zu. Ihre harten Würfe fanden Wurf um Wurf immer wieder das Tor der Gegenmannschaften, sodass sie alle ihre Gruppenspiele gewannen und sich für das Finale am nächsten Tag qualifizierten.

Erschöpft nach der ganzen Aufregung und Anstrengung des Tages konnten sich alle Mannschaften beim Abendessen mit Grill-Würstchen, Brötchen und Kartoffelsalat für das bevorstehende Abendprogramm stärken.

Auf dem Abendplan standen Gesellschaftsspiele, Kickern, Singstar und die Zappelparty. So hatten unsere Teilnehmer erneut die Möglichkeit mit den Schülerinnen und Schülern der anderen Schulen alte Kontakte zu pflegen und neue Bekanntschaften zu schließen.

Je später der Abend, desto mehr brodelte die Stimmung. Immer wieder wurden Karaoke-Lieder geschmettert und besonders in der letzten Stunde die Tanzfläche bei der Zappelparty unsicher gemacht. Besondere Stimmung verbreiteten hier die Seifenblasen von der Decke, die besonderen Accessoirs aus Leuchtstäben und die Breakdance-Einlagen von der Irisschule.

So kam es zu einer bunten und lustigen Mischung aus den Schülern und Betreuern aller teilnehmenden Schulen, die sich erst nach einer Verlängerung bis nach 22 Uhr in ihre Schlafräume zur Ruhe begaben.

Max, Amir und Haron (v.l.) im Finalspiel

Am nächsten Morgen strömten alle Teilnehmer zur Turnhalle, in der die Finalspiele um den ersten Platz der Landesmeisterschaft stattfinden sollte.

Im letzten Spiel war es dann soweit: Amir, Haron und Max starteten ihr Finalspiel mit der großen Erwartung, in ihrem letzten Schuljahr an der Irisschule noch einmal den Titel nach Münster zu holen. Auch hier dominierten die Drei zunächst das Spiel, wehrten Ball um Ball ab und gingen mit 4:0 Toren in Führung.

Nun ließ die Aufmerksamkeit, vielleicht durch eine zu große Selbstsicherheit, nach und es kam zu zwei Gegentoren, sodass die drei nur noch zwei Tore Vorsprung hatten. Nach einer kurzen Teambesprechung liefen Amir, Haron und Max jedoch wieder zu Höchstleistungen auf und versenkten mit trainierten Wurfvarianten weitere drei Bälle im gegnerischen Tor und sicherten sich mit einem 7:2 den heißersehnten Meistertitel.

Bei der anschließenden Siegerehrung wurden alle Mannschaften unter großem Ablaus mit Urkunden ausgestattet. Unsere Debüt-Mannschaft landete dabei auf dem 11. Platz. Die Mädchen-Mannschaft konnte sich am Ende über den 4. Platz freuen. Zum Schluss erklommen Amir, Erik, Haron und Max die oberste Stufe des Siegerpodestes und ließen sich mit ihrem Meister-Pokal feiern.

Abschlussfoto

Nach der Siegerehrung ging es für alle mit einer kleinen Verzögerung, nach etwas Starthilfe für den Reisebus, wieder zurück nach Münster. Nach zwei tollen, lustigen und spannenden Tagen mit einem gutem Zusammenhalt aller Schülerinnen und Schüler ging ein weiteres Turnier zu Ende. Müde, aber auch mit vielen schönen Erinnerungen und spannenden Geschichten, ging es dann für alle von der Irisschule zurück nach Hause.

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Vorausscheidung Schwarzschrift-Lesewettbewerb 2018

Wer vertritt die Irisschule beim Landes-Lesewettbewerb in Soest?

Am 7. März wird in der Stadtbücherei in Soest der landesweite Schwarzschrift-Lesewettbewerb der Schulen mit Förderschwerpunkt Sehen stattfinden.

Die Anwärter für den Lesewettbewerb

Um die besten Leser der Irisschule entsenden zu können, wurde am 14.02.2018 ein schulinterner Ausscheidungswettbewerb veranstaltet, da jede Schule pro Altersklasse nur einen Kandidaten nach Soest entsenden darf. Für die älteste Altersklasse traten Amir und Milla gegeneinander an und Lennart las für die mittlere Altersklasse. Aus der Grundschule traten Justin, Marlene und Thilo gegeneinander an.

Die Jury

Die Schüler aus der Grundschule lasen dafür einen bekannten Text vor und die Schüler der Sekundarstufe einen bekannten und einen unbekannten Text. Von einer Jury wurde dann die Leseleistung durch einen   Bewertungsbogen beurteilt und somit die Gewinner ermittelt. In unserer diesjährigen Jury saßen Frau Holze, Frau Kübel, Frau Baxmeier und Herr Posingies.

Unsere Vertreter für Soest

Aus der Sekundarstufe wurde aus der Klasse 9-10 Milla ausgewählt. Für die Klasse 5-6 wird Lennart die Irisschule vertreten und für die Grundschule Thilo. Er ist der Gewinner vom letzten Wettbewerb und hat nun die Chance seinen Titel zu verteidigen.

Alle Schüler waren sehr motiviert und haben fleißig geübt.

Vielen Dank dafür !

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Karnevals-Bowlingturnier 2018

Lustiges Kugelrollen und Kegelfällen

Am Freitag vor Rosenmontag machten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-10 mit ihren Lehrern nach Hiltrup auf. Hier sollte mal wieder das Karnevals-Bowlingturnier im Café Papageno ausgetragen werden. Dieses wurde im Vorhinein von den Schülern der SV geplant.

Teils verkleidet und teils ohne Kostüm bemühten sich die Schülerinnen und Schüler im Keller des Cafés in drei Mannschaften möglichst viele Kegel mit ihren Würfen umzuwerfen, um ihre Mannschaften dem Sieg näher zu bringen.

Mannschaft 1 beim Relaxen

Neben dem Bowlen und Anfeuern der eigenen Mannschaftskameraden gab es natürlich immer wieder Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen, sich mit Getränken zu erfrischen oder mit kleinen Snacks zu stärken.

Natürlich wurden auch immer wieder die anderen Mannschaften ausspioniert, welche Techniken die Mitschüler nutzten oder wie viele Punkte diese schon erreicht hatten.

Nach knapp zwei Stunden kam es endlich zur Siegerehrung. In diesem Jahr erspielten Mannschaft 1 mit Arshat, Azra, Haron, Max und Frau Schröer und Mannschaft 2 mit Erik, Fatma, Lennart, Mohamed  und Herr Posingies die selbe Durchschnittspunktzahl von 76 Punkten.  So teilten sie sich gemeinsam den zweiten Platz.

Mit 96 Durchschnittspunkten behauptete sich die Mannschaft mit Amir, Mohanad, Milla und Herr Nagel mit einem deutlichen Vorsprung und erkämpfte sich so den ersten Platz des diesjährigen Karnevals-Bowlingturniers.

Diesjähriger Topscorer Haron

Topscorer des Tages war auch in diesem Jahr Haron mit seiner Bestleistung von 84 Punkten. Damit gewann er knapp mit zwei Punkten Vorsprung vor dem  zweitplatzierten Max.

Nach einem gemütlichen und lustigen Turnier-Tag in den Katakomben des Café Papageno traten die Schülerinnen und Schüler wieder den Weg zurück zur Irisschule an und starteten ins lange Karnevalswochenende.

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Start eines Wettkampfes

Jugend trainiert für Paralympics 2017

Mein Start für NRW beim Bundesfinale in Berlin

Vom 17.8.2017 bis zum 21.8.2017 fand in Berlin das große Bundesfinale „Jugend trainiert Paralympics“ statt. Auch Nordrhein-Westfalen stellte hier eine Mannschaft. Ich durfte bei diesem Wettkampf, wie auch im letzten Jahr, für das Schwimmteam an den Start gehen.

Leider wurde Niko ein Schwimmer der Hugo-Kükelhaus-Schule kurzfristig krank und konnte deswegen nicht mitkommen. Die übrigen 7 gaben trotzdem Alles, um den 4. Platz aus dem Vorjahr wieder zu erreichen oder die Leistung noch zu steigern.

Das NRW-Schwimmteam

Am Ende konnte das NRW-Team tatsächlich den 4. Platz verteidigen. Einen großen Anteil daran hatte das Schwimmteam mit Railanta Schmidhaus, Celina Piontek, Milly Breuer-Macho, Laura Köberle, Falk Gregor (Hugo-Kükelhaus-Schule in Wiehl-Oberbantenberg ), Maximilian Kappelhoff (Irisschule) und Jonas Schlingmann (Martin-Bartels-Schule in Dortmund).

Mehr war in diesem Jahr aber leider nicht drin. Mit den Schwimmern und Schwimmerrinnen von den Sportgymnasien Berlin, Brandenburg und Schwerin konnten die Schülerrinnen und Schüler aus NRW leider nicht mithalten, denn in deren Reihen standen auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Landes- und Nationalkaderathleten, die auch in diesen Jahr beim Bundesfinale wieder einen deutschen Jugendrekord schwammen.

Neben den Wettkämpfen genoss die Gruppe auch den Flair der Bundeshauptstadt. Dazu zählte der Besuch des Bundestages. Aber auch andere Sehenswürdigkeiten wurden besucht, wie die Weltzeituhr oder das Brandenburger Tor.

Die große Abschlussveranstaltung

Natürlich wurden auch die anderen NRW-Athleten bei ihren Fußball- und Leichtathletik-Wettkämpfen angefeuert.

Am Ende fand eine große Abschlussfeier mit allen Teilnehmerrinnen und Teilnehmern statt. Bei der Rückfahrt waren sich dann alle einig, dass es fünf fantastische Tage waren.

(Maximilian Kappelhoff)

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